Darf ich vorstellen?
Ich bin seit mittlerweile 15 Jahren leidenschaftlicher Motorradfahrer und in der Szene unter dem Namen "Ducks" zu Hause. Seit ca. 2 Jahren fahre ich eine Suzuki Bandit GSF 1250S. Meine Maschine sieht nicht mehr ganz so frisch aus, aber fährt sich noch wie in der ersten Umdrehung!

Unten auf dem Foto ist die kleine Version von mir zu sehen. Naja jedenfalls sah ich auch mal so ähnlich aus - vor knapp 35 Jahren :D

Ich habe diese Seite erstellt, um mit den kursierenden Mythen um den Motorradführerschein aufzuräumen. Zusätzlich habe ich noch einige hilfreiche Tipps hinzugefügt, die insbesondere Fahranfängern helfen sollen. So nun sollten wir mal langsam auf Touren kommen!

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Artikel-Schlagworte: „Motorradführerschein“

Motorradführerschein Kosten – Wieviel es kostet den Motorradführerschein zu machen

Hier möchte ich darauf eingehen, wieviel ein Motorradführerschein nun eigentlich samt aller Ausgaben kostet. Die Werte sind gemittelt, da sie von Fahrschule zur Fahrschule leicht abweichen. Die Preise Eurer Stadt bekommt Ihr durch einfaches Vergleichen zusammen. Ich empfehle gleich 3 Fahrschulen miteinander zu vergleichen – Wenige Euros können sich da schon zu nem Haufen zusammen läppern.

Die gemittelten Kosten eines Motorradführerscheines der Klasse A setzen sich also wie folgt zusammen:

Der theoretische Teil

12 Doppelstunden (12 x 90 Min.) Grundstoff (bei vorhandenem Kfz-Führerschein nur 6 Stunden!) + 4 Doppelstunden Zusatzstoff (Motorradtheorie)

  • Allg. Grundgebühr + Lehrmaterial: ca. 250 € 

Der praktische Teil

Grundausbildung nach den Inhalten der Fahrschüler-Ausbildungsordnung

  • Die Anzahl der Fahrstunden ist abhängig von den eigenen Fähigkeiten – i.d.R. aber 15 Fahrstunden (15 x 45 Min.): ca. 600 € (15 x 40 €)

5 Fahrstunden Überland

  • ca. 250 € (5 x 50 €)

4 Fahrstunden Autobahn

  • ca. 200 € (4 x 50 €)

3 Fahrstunden bei Dunkelheit

  • ca. 150 € (3 x 50 €)

Nebenvermerk: Bei Vorbesitz von A1 sind es weniger Stunden: 3 Fahrstunden Überland, 2 Fahrstunden Autobahn, 1 Fahrstunde bei Dunkelheit

Theoretische Prüfung + Tüv Gebühr

  • ca. 90 € + 20 €

Praktische Prüfung + Tüv Gebühr

  • ca. 170 € + 110 €
Der Motorradführerschein der Klasse A kostet also für Motorrad-Fahranfänger samt aller Kosten ca. 1.820 €Der Motorradführerschein der Klasse A1 fällt mit der ca. 5 € günstigeren Fahrstunde etwas milder aus und beläuft sich auf ca. 1600 €.

Mit der Grundausrüstung, die man sich anschaffen sollte (siehe Beitrag: Führerschein-Tipps), und einem evtl. Geldpuffer sollte man mit rund 2500 € für die Königsklasse der Motorradführerscheine (A) rechnen.

Geiz ist hier nicht so geil

Sorry, dass ich keine besseren Neuigkeiten für Euch da draußen habe 😉 Aber einmal angespart, ist auch diese Hürde schnell genommen! Eine andere Möglichkeit, wäre einen Kredit aufzunehmen, obwohl ich nicht der Fan davon bin. Sparen und gut fahren war bisher die Devise; naja jedenfalls bis ich meiner Bandit das erste Mal in die Augen sah. Zugegebenermaßen hab ich mich dann doch für CreditPlus entschieden (Zum Kreditrechner) und bin bisher – allen grauen Haaren zum Trotz – sehr zufrieden mit meiner Enscheidung.

Kein Auto, kein Haus und etwa keine Yacht?

Bei schlechten Schufawerten könnte Auxmoney die unkomplizierteste und beste Alternative sein, falls Ihr Euch für eine Finanzierung Eures Motorradführerscheines entscheiden solltet. Meine kleine Anleitung gibt einen guten Überblick darüber, was man bei einem Kredit von Privat beachten sollte. Überlegt Euch auch, ob Ihr nicht Euer erstes Motorrad mitfinanziert, da Euch ein zusammengefasster Kredit auf lange Sicht Kosten sparen kann.

Ich wünsche Euch in jedem Fall viel Erfolg und wünsche Euch und mir 😀 viele schöne Sommertage – Lasst es ordentlich krachen!

Die Fahrschule – 5 vorbereitende Tipps um Zeit und Kosten zu sparen

Die Fahrschulen unterrichten zwar alle den selben Lernstoff und haben auch dieselben Vorgaben bezüglich der Fahrstunden, jedoch sollte man auf einige Sachen besonders achten, da sie einem viel Zeit und somit auch Kosten ersparen können. Ich habe hier eine Liste mit Tipps zusammengefasst, die als Leitfaden für Fahranfänger zu verstehen ist und unbedingt beachtet werden sollte:

Suche Dir eine gute Fahrschule aus

Es mag zwar etwas zu viel verlangt sein, die Fahrschule schon im Vorfeld als gut oder schlecht einstufen zu können, aber nehme nicht die Erstbeste Fahrschule. Lasse Dich in mehreren Fahrschulen beraten und lerne den jeweiligen Fahrlehrer kennen und achte darauf ob die Chemie stimmt. Falls Du ein komisches Gefühl hast, dann gehe direkt zur nächsten Fahrschule. Die Auswahl der Fahrschule kann Dir viel Geld sparen, weil Du bei einer Fahrschule, die Dir ein gutes Gefühl gibt, selbstsicherer fährst und so schneller ans Ziel kommst.

1. Der theoretische Teil

Mache die theoretische Ausbildung in der kalten Jahreszeit; dann hast du mehr Zeit am Stück für die praktische Ausbildung. Je dichter die einzelnen Fahrstunden zueinander sind, desto höher ist der Lernprozess und die Zeit, die Du zum Erlernen der „Fahr-Skills“ benötigst.

2. Wähle das richtige Motorrad aus

Die Auswahl des Ausbildungsmotorrads ist sehr wichtig, da es Dich einige Monate begleiten wird. Daher lasse Dir das Motorrad in jeder besichtigten Fahrschule zeigen, auf dem Du die Straßen unsicher machen sollst. Je sicherer Du auf dem Motorrad sitzt, desto schneller kannst Du Dich auf den Rest konzentrieren.

3. Spare genügend Geld

Auch das Geld für einen Motorradführerschein wächst nicht auf den Bäumen, sollte aber vor Beginn der Fahrausbildung genügend sein, um die Fahrstunden in einem Rutsch durch zuziehen. Plane deshalb lieber etwas mehr an, so dass Du im Falle einer ungeplanten Verlängerung auf diese Geldreserve zurückgreifen kannst.

4. Trage Deine eigene Motorradausrüstung

Auch wenn die Ausbildung schon einiges an Geld verschlingt, solltest Du unbedingt vor Antritt der Ausbildung Deine Motorradbekleidung besorgen. Zwar stellt Dir die Fahrschule eine Ausrüstung wie Helme und Motorradanzüge zur Verfügung, aber die eigene Ausrüstung lässt Dich aufatmen und trägt zum Wohlfühlklima bei. Inzwischen solltest Du verstanden haben, dass wenn Du Dich wohlfühlst Dir das viel Geld sparen kann.

Es gibt einige gute Shops im Internet – Nach einigen schlechten Erfahrungen kaufe ich jedoch nur noch bei FC Moto ein, weil die Jungs mich bisher noch nicht enttäuscht haben, die Preis-Leistung stimmt und ich zudem ein Gewohnheitstier bin.

Ich lege Dir diese Tipps vor Beginn der Ausbildung wirklich ans Herz. Zu einer guten Fahrausbildung gehören neben einer guten Fahrschule auch das eigene Wohlbefinden. Viel Erfolg!


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Motorradführerschein Kosten – Welche Klassen es gibt

Bevor ich auf die Kosten eines Motorradführerscheines eingehe, möchte ich hier aufführen, welche Klassen es denn überhaupt im zweirädrigen Bereich gibt. Ich werde im Nachfolgenden auf die Kosten der A-Klasse eingehen, aber liste der Vollständigkeit halber mal alle Motorradführerschein-Klassen auf:

Klasse Mofa

Diese Klasse ist wohl für die kleinsten ab 15-jährigen und straßenwütigen Rowdies das Richtige 😉 Diese Zweiräder sind nämlich auf 25 km/h, 50 ccm oder Elektromotor beschränkt und dürfen nur einsitzig betrieben werden.

Klasse M

Diese Klasse ist für zweirädrige Kleinkrafräder oder zweirädrige Fahrräder mit Hilfsmotor und ab 16 Jahren gedacht. Die Leistung der Maschine darf maximal 45 km/h auf die Straße bringen und der Motor bzw. Elektromotor bis 50 ccm Hubraum besitzen.

Klasse A1

Die Klasse A1 ist die Gruppe der Leichtkrafträder und schließt die Klasse M ein. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres dürfen nur Leichtkrafträder mit höchstens 80 km/h gefahren werden. Die Motorleistung beträgt ab 18 Jahre maximal 125 ccm Hubraum und nicht mehr als 11 kW.

Klasse A beschränkt

Die Klasse der mittelschweren Krafträder erlaubt den Betrieb von maximal 25 kW und einer Leermasse von mindestens 6,25 kg pro kW. 2 Jahre nach Erteilung der Klasse A dürfen alle Krafträder gefahren werden, das Mindestalter beträgt 18 Jahre.

Klasse A unbeschränkt

Die Klasse der schweren Krafträder erlaubt den Betrieb über 25 kW Motorleistung oder einer Leermasse von weniger als 6,25 kg pro kW. Mit dem Erwerb sind die Klassen M, A1 und A beschränkt mit eingeschlossen, das Mindestalter beträgt 25 Jahre.